Osteopathie

files/Tierheilpraxis/Bilder/Osteopathie.JPGDie Osteopathie ist eine manuelle Form der Medizin. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Dazu nutzt sie eigene Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Die Osteopathie nimmt jeden Patienten als Individuum wahr und behandelt ihn in seiner Gesamtheit – sie ist deshalb auch eine ganzheitliche Form der Medizin.

In der Osteopathie wird der Körper als Funktionseinheit betrachtet, der grundsätzlich zur Selbstheilung fähig ist. Störungen in dem einen Bereich wirken sich auch auf andere Bereiche aus. Durch die Behandlung des Knochengerüstes und des Bewegungsapparates können sich daher Störungen des Organismus beheben lassen.

Nicht zu unterschätzen ist auch der Aspekt, dass die Ursache für problematisches Verhalten, z. B. bei Hunden, häufig schmerzbedingt ist. In der Osteopathie werden drei Systeme unterschieden, die miteinander in Verbindung stehen:

  • das parietale System Hierzu wird der gesamte Bewegungsapparat mit all seinen Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern und Nerven gezählt
  • das viszerale System Dieses System beinhaltet die inneren Organe des Körpers sowie deren Beweglichkeit und Eigenbewegungen
  • das kraniosakrale System Hierunter fallen der Schädel und das Kreuzbein sowie die Strukturen, über die diese beiden Einheiten miteinander verbunden sind, insbes. die Hirn- und Rückenmarkshäute

Zweck einer osteopathischen Behandlung ist nicht die Bekämpfung einer Krankheit oder eines Symptoms. Ziel ist es vielmehr, die Funktionsstörungen und Blockaden, die eine Krankheit herbeiführen, begünstigen oder aufrechterhalten, zu lösen und so dem Körper zu helfen, Gesundheit wiederzuerlangen. Je nach Einzelfall werden die jeweiligen osteopathischen Techniken durch Tellington Touch oder Reiki unterstützt. Auch lassen sich in osteopathische Behandlungen hervorragend homöopathische Mittel integrieren und umgekehrt.

Bitte beachten Sie, dass eine osteopathische Behandlung gegen den Willen des Hundes nicht bzw. nur schwer möglich ist. Mobilisationstechniken beispielsweise an Gelenken sind bei einer Abwehrspannung nicht durchführbar. Ihr Hund muss erst Vertrauen in mich und in die angewandten Techniken aufbauen und das braucht Zeit. Gerade Hunde aus dem Tierschutz haben bisher sogar eher schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Es kann daher sein, dass die ersten Behandlungseinheiten diesem Vertrauensaufbau dienen und wir nur in kleinen Schritten vorankommen – umso größer ist jedoch später der Erfolg, auf körperlicher wie auf psychischer Ebene.

Ergänzend zur osteopathischen Behandlung biete ich Ihnen und Ihrem Hund ein Mobilitätstraining für Körper und Kopf an. Nähre Informationen entnehmen Sie bitte der Rubrik „Mobilitätstraining“.